Schlussreflexion KSWE NEWS

Nach 8 Wochen und 4 KSWE NEWS Videos haben wir viel gelernt, Neues erfahren und unserer Kreativität freien lauf gelassen. In einer Schlussreflexion blicken wir nochmals auf unsere Arbeit zurück und teilen unsere Erfahrungen und Tipps. Den Text haben wir als Gruppe verfasst und ich habe teilweise noch meine Meinung angefügt.

1.Was sind die wichtigsten Erfahrungen, die Sie gesammelt haben?

Eine wichtige Erfahrung, die wir gemacht haben, ist, dass es nicht so einfach ist, Leute dazu zu bewegen vor die Kamera zu stehen und dass es teilweise sehr enttäuschend ist, wenn Leute einen abweisen. Ausserdem haben wir gemerkt, dass es viel Mut braucht Leute anzusprechen.

Ich habe gemerkt wie wichtig es ist, in der Gruppe zu arbeiten und sich gegenseitig zu vertrauen, dass jeder seine Aufgabe erfüllt, damit ein gutes Endprodukt zu Stande kommt.

    2. Was lief aus Ihrer Sicht gut, was weniger?

Unsere Teamdynamik und Teamarbeit verlief gut. Wir haben uns eigentlich nie gestritten, obwohl wir manchmal anderer Meinung waren. Von Anfang an war eigentlich klar, wer was machen will und jeder war mit der definitiven Einteilung zufrieden, was überhaupt keine Selbstverständlichkeit ist.

Es gab auch bei uns Unklarheiten und Verstimmungen. Wir wurden uns manchmal nicht einig, wer nun die Leute anspricht, sie fragt, vor die Kamera zu treten und oft hat es uns an Selbstvertrauen gemangelt wirklich auf sie zuzugehen. So gingen uns leider einige Leute durch die Lappen.

Das wohl am häufigsten auftretende Problem war die Technik. Das Mikrofon wollte nicht, die Kamera stellte nicht auf scharf, kein Speicherplatz mehr und das nervenaufreibende Warten. Warten, bis das Video endlich auf dem Computer oder Youtube hochgeladen war.

Wenn es keine speziellen Anlässe gab war es schwierig, Ideen für die Videos zu finden.

Der Zeitdruck machte das ganze nochmal etwas stressiger.

Ein spezifischer Nachteil unserer Gruppe war, dass wir aus verschiedenen Klassen sind. So hat die eine Zeit, die andere aber nicht. (Ich finde, dass dies ein Nachteil sowie auch ein Vorteil war. Dadurch konnten wir verschieden Leute aus unseren Klassen interviewen und unsere Arbeit je nach dem wie streng unsere Woche war anpassen.)

    3. Was gefällt Ihnen an Ihren Videos besonders gut? Worauf sind Sie stolz?

Als wir erfahren haben, dass unsere Videos anderen gut gefielen und dass unsere Videos auch trotz Probleme und Zeitmangel schlussendlich doch recht gut geworden sind.

    4. Was würden Sie bei einem nächsten Durchlauf anders machen? Welche Tipps haben Sie für Nachfolgerinnen/Nachfolger?

Zuerst immer schauen, ob alle technischen Geräte funktionieren, immer genug früh anfangen und dass wenn man eine Idee hat sie einfach umsetzt. Spontan sein. Nicht auf seiner eigenen Rolle beharren, alle immer zusammenarbeiten. Kompromisse müssen gefunden werden.

5. Was haben Sie – einzeln und als Gruppe – in dieser Projektphase gelernt? Unterscheiden Sie dabei verschiedene Bereiche Ihrer Arbeit.

Jeder hat gelernt, in seiner Rolle besser zu werden, aber man hat auch von den anderen gelernt. In der Gruppe zusammenzuarbeiten und zu organisieren.

Wir haben gelernt, ein Youtube Video, auch wenn es kurz und vielleicht qualitativ nicht das hochwertigste ist, zu machen. Ausserdem respektieren wir nun die Personen, die Videos von Beruf machen. Es steckt nämlich sehr viel Arbeit dahinter.

Da ich für den Schnitt verantwortlich war, habe ich mich bei dieser Arbeit verbessert (Hoffe ich jedenfalls). Ich habe gelernt wie wichtig der Ton und die Musik ist und wurde schneller im passende Musik suchen. Man entwickelte auch eine Art Routine, welchen Teil man wann bearbeitet und mir wurde beigebracht, wie ich anhand von Keynote etwas animieren und dieses im Video einfügen kann. Ausserdem denke ich, dass man ein Gefühl dafür entwickelt, welchen Teil eines Interviews relevant ist und welchen Teil man weglassen kann.

6. Wie haben Sie Feedback erhalten? War es konstruktiv und positiv? Konnten Sie Rückmeldungen (welche) umsetzen?

Am meisten geholfen hat das Feedback der DGM Klasse, da es konstruktive Kritik war. Aber es hat uns auch ermutigt, wenn wir positive  Rückmeldungen von anderen Schülern und Lehrern bekamen. Speziell von der Schulleitung oder von Ex-KSWE-News-Schülern.

 

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Otakukalypse

Dies ist ein ,Ultrapedia‘ Artikel über ein Ereignis in der Zukunft. (Ultrapedia stellt den Nachfolger von Wikipedia dar, falls das nicht klar ist ;))

Otakukalypse beschreibt einen bestimmten Tag in der Zukunft, den 30.4.2021, an welchem sich 722.561 Menschen auf der ganzen Welt, um genau 18:37 umbrachten . Alle Opfer waren Spieler des japanischen Sci-Fantasy-Rollenspiels ,Otaku-narayan‘ über welches Sie   so kontrolliert und beeinflusst wurden, dass sie schliesslich alle Suizid im echten Leben begangen. Man vermutete, dass diese Möglichkeit durch eine verstärkte Art der Konsumentenkontrolle entstand, welche eigentlich nur bei Werbungen eingesetzt werden sollte. Nach dem Anschlag wurde die Plattform ,MMO-Space‘, über welche alles stattgefunden hat, umfangreich reguliert. Da diese Plattform von sehr vielen Menschen genutzt wurde, führte dies zu einem 20-Jahre langem Weltwirtschaftscrash. Das Ziel des Terroranschlags und die Täter wurden nie gefunden.

Nichts ist nicht Nichts

Selbst wenn etwas Nichts wäre, wäre es nicht Nichts, da es ja Nichts ist. Man könnte sich also darauf einigen, dass Nichts Nichts ist. Dies ist wohl sehr verwirrend. Ich stelle mir das folgendermassen vor: Es gibt 2 Nichts. Das eine Nichts ist die Vorstellung von Nichts. Wie stellst du dir Nichts vor, oder besser gesagt ,das‘ Nichts. Vielleicht als weisser,leerer Raum oder als schwarzes, unendliches Loch. Das andere Nichts sehe ich als Wort und als Bedeutung welche Nichts im alltäglichen Gebrauch darstellt. Zum Beispiel: Ich mache Nichts. Irgendetwas macht man immer auch wenn es nur atmen ist. Also ist das 2. Nichts nicht das 1. Nichts. Als ist Nichts nicht Nichts.

Die Tetris These

In der Tetris These beschreibt ein Mann wie er sich überlegt hat die Welt anders wahrzunehmen, wie wir sie wahrnehmen, sondern Informationen in Tetris Blöcken darzustellen. Als ich den Text gelesen habe, hat es mich daran erinnert, wie ich gedacht habe, als ich jünger war. Diese Mischung aus einer leicht unsinnigen Idee, welche wohl aus Langeweile entstanden ist und die Phenomenalität der schlussendlichen These.

Grundsätzlich kann ich nicht viel mit dieser These anfangen, ich finde sich über so etwas Gedanken zu machen, genau so unnütz wie sich zu überlegen, ob alle Menschen die Farben gleich sehen. Wahrscheinlich habe ich bloss Angst, dass es keine Lösung gibt. Keine richtige Antwort.

Ich konnte zwar mehr oder weniger nachvollziehen, was der Mann gemeint hat und glaubte auch seine Perspektive zu sehen, jedoch fällt es mir schwer den Text zu analysieren oder darüber zu diskutieren, da ich keine Meinung dazu habe.

,Selbst das Nichts ist nicht Nichts, weil es ja die Information in sich trägt, nichts zu sein.‘

Dieser Satz fand ich noch interessant. Obwohl er das nicht gemeint hat, führt mich dies zum Gedanken, dass Nichts eigentlich selten wirklich Nichts bedeutet. Zum Beispiel die Aussage: , Ich mache nichts‘. Irgendetwas macht man immer. Vielleicht liegt man einfach nur auf dem Bett und starrt an die Decke und obwohl dies keine aktive Handlung ist, ist es nicht Nichts.

,In der Flasche ist nichts‘. Dumme Antwort, aber mindestens Sauerstoff wird es wohl darin haben. Also Nichts ist wieder nicht Nichts.

 

Die zerbrochene Wirklichkeit

Die Autorin des Textes erklärt das Prinzip des Entfliehens der Wirklichkeit durch Gamen, ziemlich genau, indem sie es zum einen als eine Art Traumwelt und zum anderen als Konkurrenz zum echten Leben darstellt. Dabei macht sie deutlich, dass das Leben härter und weniger erfüllend ist, wie die virtuelle Welt.

Der Schlusssatz lässt offen, was wir für eine Alternative zum virtuellen Leben sehen.Um diesen zu beenden, würde ich sagen, dass man anstelle vom Suchen nach Belohnungen und sozialen Kontakten in Computerspielen, im echten Leben Erfolg anstreben sollte. Man könnte die Freude und Passion welche man dem Spiel schenkt, nicht-virtuellen Tätigkeiten widmen.

 

 

The Stanley Parable – These

Ich finde es sehr schwierig eine These zu diesem Spiel aufzustellen, da es trotz der einfachen Spielidee eigentlich ein komplexes Spiel ist. Als ich , The Stanley Parable‘ das erste Mal spielte gehorchte ich der Stimme nie und musste dadurch immer von Neuem beginnen. Dies fand ich ziemlich frustrierend und hat nicht eigentlich Spass gemacht. Wenn ich dies auf die Bildung beziehe, würde ich sagen, dass wenn man sich das erste Mal keine Mühe gibt und nicht macht, was man sollten (zB lernen), muss man immer wieder von Vorne beginnen und kommt nicht weiter ( Klasse wiederholen oder Stoff nochmals repetieren weil man das erste Mal nicht gut genug gelernt hat)

Als Zweites habe ich mich an die Stimme gehalten und bin schliesslich nach Draussen ins Leben gekommen. Obwohl dieses Ende nicht allzu spannend war und ich etwas enttäuscht war, dass das Spiel dann einfach wieder genau gleich von Vorne began, war ich für einen kurzen Moment zufrieden und habe mich gefreut. Dies könnte man auf den Abschluss der (obligatorischen)  Schulzeit beziehen. Man ist froh, dass man es geschafft hat und erfährt ein Gefühl von Freiheit und freut sich auf das, was als Nächstes kommt.

Meine These: „Das Arbeitsgebäude stellt die Schulzeit dar und den Ausgang in die Freiheit, den Abschluss der Schule“

Eight days a week

Obwohl ich nicht umbedingt ein grosser Beatles Fan bin, ging ich kürzlich den Film ,Eight days a week‘ schauen, in welchem über ihre Touren und ihre Karriere berichtet wird.
Der Film war unglaublich beeindruckend. Zum einen sah ich Mädchen in meinem Alter vor 50 Jahren. Irgendwie hat es mich überrascht, wie ähnlich sich diese Mädchen  (verglichen mit heute) verhielten, als sie ihre Idole sahen. Sie kreischten und weinten hauptsächlich.Unter anderem wurde gezeigt dass die Beatles einmal in einem Baseball Stadion, wo 56.000 Menschen Platz hatten,ein Konzert spielten, weil alles andere zu klein war. Sie hatten nur die Ansagelautsprecher, über welche das gesamte Konzert lief, welches kaum hörbar und in ziemlich schlechter Qualität für einen Livemusik Akt war.

Man sah wie sich  unglaublich riesige Menschenmassen auf den Strassen drängten, wann immer diese 4 jungen Männer in der Stadt waren. Es war wohl ein absoluter Albtraum für die Polizisten , welche diese Tausenden von Menschen zu kontrollieren versuchen mussten. Bei jedem Menschenauflauf wurden Mädchen verletzt, fielen in Ohnmacht oder schafften es irgendwie durch die Absperrung zu gelangen und wurden dann  vom Sicherheitspersonal gejagt, wie ein Hase von einem Fuchs. Überall wo diese Popgruppe auftauchte schien Chaos zu herrschen.
Natürlich schrieben diese 4 jungen Musiker gute Musik und sie wahren unterhaltsam. Trotzdem gibt es heutzutage keine solchen grossen Probleme mehr, wenn ein Popstar ein Konzert gibt.

Ich denke dies liegt daran, dass früher die Berühmtheiten viel unnahbarer waren. beatles1Heutzutage sind wir den Berühmtheiten viel näher. Über Instagram und Snapchat können wir beinahe komplett an ihrem Leben teilnehmen. Auch im Internet gibt es genug Bilder, um sich stundenlang welche eines Celebrities anzusehen ohne zweimal die selbe Kleidung anzutreffen.
Damals gab es logischerweise das Internet und Social Media noch nicht. Auch gab es damals nicht so viele Fotos von den Beatles. Die Mädchen damals hörten nur ihre Lieder am Radio, oder sahen einmal ein Fernsehautritt. Den Rest mussten sie sich wohl dazu denken. Ich denke dass desshalb das Fan-Sein viel extremer war als Heute. Ob dies positiv oder negativ ist muss jeder selber entschieden.

Auf jeden Fall kann ich diesen Film ,Eigth days a week‘ nur empfehlen. Selbst wenn du kaum weisst wer die Beatles sind, den Einblick in diese Zeit ist es auf Jedenfall wert.